Sonderausstellungen - Vorschau

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14.05.2017 bis 27.08.2017
Gmunden zu Gast – Keramiksymposium Gmunden 2015
Neuste Tendenzen der keramischen Kunst, innovative Entwicklungen und experimentelle Ergebnisse bestimmen die Exponate, die zehn international anerkannte sowohl junge als auch erfahrene Künstler im KERAMION auf einer Wanderausstellung präsentieren. Die Arbeiten bilden die Essenz des renommierten fünfwöchigen Keramiksymposiums 2015 der österreichischen Stadt Gmunden. Die Teilnehmer aus sechs Nationen (Heidrun Weiler und Andreas Vormayr aus Österreich, Anna Dorothea Klug und János Fischer aus Deutschland, Sofie Nørsteng aus Norwegen, Sangwoo Kim aus Korea, Eva Roučka und Eva Pelechová aus Tschechien und Giorgio di Palma und Giovanni Ruggiero aus Italien) wurden unter unzähligen Bewerbungen von einem internationalen Expertengremium ausgewählt und während des Symposiums beraten. Allein dieses Verfahren bürgt für die hohe künstlerische Qualität der präsentierten Stücke. Nach Österreich, der Tschechischen Republik und Italien sind die keramischen Arbeiten in Deutschland im Frechener KERAMION zu sehen.

Eröffnung am 14.5. um 11.30 Uhr


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10.09.2017 bis 04.02.2018
Kyra Spieker – ... auf weitem Raum
Grundlegend für das künstlerische Werk von Kyra Spieker (*1957) ist ihre analytische wie auch poetische Auseinandersetzung mit Raum und Licht. Eine klare Ordnung, gepaart mit dem Ausdruck höchster Ästhetik, prägt die minimalistischen Objekte der Künstlerin. Dass ihre Porzellan- oder Steinzeug-Arbeiten teilweise Partner aus anderen Materialien besitzen, erhöht deren Aussage.

Der Mehrzahl ihrer aktuellen Reliefs oder freistehenden Plastiken liegt ein von ihr entwickeltes Modul zugrunde, dessen Variabilität sie auf verschiedene Weise auslotet. Solitär oder addiert, gereiht oder geschichtet, weiß oder farbig gestaltet, geschlossen oder geöffnet – immer wieder findet die Künstlerin neue geometrische Konstruktionen, in denen sich das Modul als ordnendes Element erkennen lässt.

Bewusst bezieht Kyra Spieker das Licht als Gestaltungselement mit ein. Seine sich während des Tagesverlaufs ergebenden Veränderungen verleihen den Oberflächen ihrer Objekte sensible Unterschiede in der Erscheinung. In der Beobachtung dieses Phänomens ergeben sich Augenblicke nahezu meditativer Intensität.

Eröffnung am 10.9. um 11.30 Uhr