Sonderausstellungen - Rückschau

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27.05.2018 bis 19.08.2018
Luca Lanzi – Malìa
Der italienische Künstler Luca Lanzi (*1977 Bologna), der an den Kunsthochschulen in Bologna und Berlin-Weißensee studiert hat, arbeitet zweigleisig: Er fertigt keramische Plastiken und zurückhaltende Pastellzeichnungen, kreist dabei aber stets um das Thema Emotionalität.
So lässt er einen ganz eigenen Kosmos mit ungelenken, maskenhaften Puppen, archaisch anmutenden Tierdarstellungen und abstrahierten Pflanzengebilden entstehen. Besonders seine stereotypen Gliederpuppen ohne physiognomische Individualität dienen dem Künstler trotz des Verzichtes auf alles Erzählerische als starke Ausdrucksträger. Allein die dezenten farbigen Hinweise in der Oberflächenbemalung lassen die Verletzlichkeit des Kreatürlichen erahnen.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich.



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23.03.2018 bis 06.05.2018
Gertrud Schneider-Kirilowitsch – 40 Jahre Keramik
Viele Jahrzehnte war die Künstlerin Gertrud Schneider-Kirilowitsch (1923 Bochum – 2017 Frechen) zusammen mit ihrem Ehemann, dem Bildhauer Attila Kirilowitsch, in ihrem Engagement der Stadt Frechen auf verschiedene Weise eng verbunden. Die Ausstellung würdigt die im Oktober 2017 verstorbene Keramikerin mit einem Überblick über ihr reichhaltiges Werk. Die Exponate stammen hauptsächlich aus zwei großzügigen Schenkungen, die die Künstlerin der Stadt Frechen 1984 und 1993 überlassen hat.
Ihre eigenständige keramische Tätigkeit widmete Gertrud Schneider-Kirilowitsch zwischen 1949 und 1992 vor allem dem Schaffen formvollendeter Gefäße, bei denen der Gebrauchswert nicht im Vordergrund steht. Ließ sie in den frühen 1950er Jahren gedrehtes salzglasiertes Steinzeug, zum Teil mit Red- und Knibisdekorationen versehen, in den Brennöfen Frechener Fabriken zusammen mit den großen Steinzeugrohren brennen, so entwickelte sie gegen Ende des Jahrzehnts Objekte mit leuchtenden Flächendekors.
Einen besonderen Namen machte sie sich seit den 1960er Jahren durch die Herstellung geometrischer Gefäßkörper mit einer seidenmatten schwarz-grauen Glasur. Später überziehen auch rote Kristalle die Gefäßkörper, oder eine sandige Feldspatglasur bedeckt in Überfangtechnik die keramischen Objekte.




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10.09.2017 bis 04.02.2018
Kyra Spieker - ... auf weitem Raum
Grundlegend für das künstlerische Werk von Kyra Spieker (*1957) ist ihre analytische wie auch poetische Auseinandersetzung mit Raum und Licht. Eine klare Ordnung, gepaart mit dem Ausdruck höchster Ästhetik, prägt die minimalistischen Objekte der Künstlerin. Dass ihre Porzellan- oder Steinzeug-Arbeiten teilweise Partner aus anderen Materialien besitzen, erhöht deren Aussage.

Der Mehrzahl ihrer aktuellen Reliefs oder freistehenden Plastiken liegt ein von ihr entwickeltes Modul zugrunde, dessen Variabilität sie auf verschiedene Weise auslotet. Solitär oder addiert, gereiht oder geschichtet, weiß oder farbig gestaltet, geschlossen oder geöffnet – immer wieder findet die Künstlerin neue geometrische Konstruktionen, in denen sich das Modul als ordnendes Element erkennen lässt.

Bewusst bezieht Kyra Spieker das Licht als Gestaltungselement mit ein. Seine sich während des Tagesverlaufs ergebenden Veränderungen verleihen den Oberflächen ihrer Objekte sensible Unterschiede in der Erscheinung. In der Beobachtung dieses Phänomens ergeben sich Augenblicke nahezu meditativer Intensität.

Der Katalog zur Sonderausstellung ist im Museumsshop erhältlich oder kann per E-Mail an info@keramion.de bestellt werden.

96 Seiten, 21,5 x 21,5 cm
73 Farbabbildungen
deutsch und englisch
Hardcover
ISBN 978-3-941005-15-0
Preis: 15,00 Euro
zuzüglich Porto und Verpackung


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14.05.2017 bis 27.08.2017
Gmunden zu Gast – Keramiksymposium Gmunden 2015
Neuste Tendenzen der keramischen Kunst, innovative Entwicklungen und experimentelle Ergebnisse bestimmen die Exponate, die zehn international anerkannte sowohl junge als auch erfahrene Künstler im KERAMION auf einer Wanderausstellung präsentieren. Die Arbeiten bilden die Essenz des renommierten fünfwöchigen Keramiksymposiums 2015 der österreichischen Stadt Gmunden. Die Teilnehmer aus sechs Nationen (Heidrun Weiler und Andreas Vormayr aus Österreich, Anna Dorothea Klug und János Fischer aus Deutschland, Sofie Nørsteng aus Norwegen, Sangwoo Kim aus Korea, Eva Roučka und Eva Pelechová aus Tschechien und Giorgio di Palma und Giovanni Ruggiero aus Italien) wurden unter unzähligen Bewerbungen von einem internationalen Expertengremium ausgewählt und während des Symposiums beraten. Allein dieses Verfahren bürgt für die hohe künstlerische Qualität der präsentierten Stücke. Nach Österreich, der Tschechischen Republik und Italien sind die keramischen Arbeiten in Deutschland im Frechener KERAMION zu sehen.

Der Katalog zur Sonderausstellung ist im Museumsshop erhältlich oder kann per E-Mail an info@keramion.de bestellt werden.

47 Seiten, 28 x 28 cm
deutsch
ISBN 978-3-200-04527-9
Preis: 12,90 Euro
zuzüglich Porto und Verpackung



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19.03.2017 bis 04.02.2018
Herzlichen Glückwunsch! Schenkungen aus 15 Jahren Stiftung KERAMION
Im März 2002 wurden das KERAMION und das Historische Keramikmuseum Frechen als städtische Dauerleihgabe zur Stiftung KERAMION zusammengeführt. Neben einer regen Ausstellungstätigkeit liegt seitdem das Hauptmerkmal auf der Entwicklung einer adressatenbezogenen Museumspädagogik und einem Ausbau der Bestände.

Verfügten beide Museen bis zur Stiftungsgründung bereits über bemerkenswerte Keramiksammlungen, konnten durch etliche Schenkungen einige Bestandslücken geschlossen oder neue Tendenzen dokumentiert werden.

Die Stiftung KERAMION zeigt Schenkungen der letzten 15 Jahre und bedankt sich mit der Ausstellung bei allen Unterstützern für ihre Großzügigkeit und ihr Engagement.

Die Ausstellung ist bis zum 4. Februar 2018 zu sehen.


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19.03.2017 bis 23.04.2017
KERAMION – Keramik international
Das KERAMION bildet mit seiner Hauptsammlung Cremer und zusätzlichen Schenkungen mit weit über 5.000 keramischen Unikaten von über 500 Künstlern eine der größten Privatsammlungen Europas. Auch wenn ihr Schwerpunkt deutlich auf der klassischen deutschen Keramikkunst liegt, weisen Stücke aus 25 Ländern auch die Internationalität des Bestandes aus. Bedeutende Arbeiten renommierter Vertreter vor allem aus verschiedenen Länder Europas vermitteln einen Eindruck über die Vielfalt der künstlerischen und technischen Möglichkeiten im Umgang mit dem Material Keramik.


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25.09.2016 bis 29.01.2017
cats vs. dogs ab dem 25. September 2016
Hunde und Katzen sind schon seit Jahrhunderten die engsten tierischen Begleiter des Menschen. Ihre Rollen sind so unterschiedlich wie die Eigenschaften, die ihre Besitzer an den jeweiligen Vierbeinern schätzen. Ist vom treuen Freund auf der Hundeseite die Rede, faszinieren Katzen als unabhängige, rätselhafte Wesen. Aber damit nicht genug - eine gleichzeitige Zuneigung zu beiden Tierarten scheint bei Katzen- und Hundeliebhabern nahezu unvereinbar.
Als Symbolträger, als Projektionsflächen menschlicher Laster und Tugenden oder als emotionales Bindeglied zwischen Mensch und Umwelt haben die geliebten Haustiere Einzug in die Kunst gehalten. Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig Katzen- und Hundemotive in der keramischen Kunst seit der Zeit des Jugendstils bis heute zur Darstellung kommen. So werden u.a. skurrile Hunde der bekannten niederländischen Künstlerin Carolein Smit ebenso zu sehen sein wie montierte Katzen der großartigen Keramikkünstlerin Beate Kuhn.

Die Sonderausstellung wird gefördert vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) und vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.


Die Broschüre zur Sonderausstellung "cats vs. dogs" erhalten Sie mit dem Erwerb einer Eintrittskarte.

Die Broschüre können Sie aber auch im Museumsshop kaufen oder per E-Mail an info@keramion.de bestellen.

44 Seiten, 14,7 x 21 cm
56 Farbabbildungen
deutsch
ISBN 978-3-941005-14-3
Preis: 3,00 Euro
zuzüglich Porto und Verpackung


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22.05.2016 bis 28.08.2016
Ausstellung: Robert Sturm bis zum 28. August 2016
Das KERAMION verfügt in seinem Bestand über ein sehr beeindruckendes Konvolut von Werken des Künstlers Robert Sturm (1935 – 1994). Anhand von etwa 70 Arbeiten wird in der Ausstellung die künstlerische Entwicklung der verschiedenen Werkphasen von den 1960er bis in die 1990er Jahre nachvollzogen.
Deutlich erkennbar ist die persönliche Handschrift des unkonventionell keramisch arbeitenden Künstlers. Als Schüler von Walter Popp hat er seinen eigenen Weg der plastischen Auseinandersetzung entwickelt. Ganz aktuell mutet das Fragmentarische in seinem Werk an, erinnert es doch an Gebrochenheit, Verletzlichkeit und Zerstörung. In Gegenüberstellung mit Objekten einiger Zeitgenossen wie Dieter Crumbiegel oder Bruno und Ingeborg Asshoff wird allerdings auch das Zeittypische der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sichtbar.




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