Aktuelles

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am 26. + 27. Mai 2018
Keramische Erlebnistage – Töpfermarkt 26. + 27. Mai 2018
Der Frechener Töpfermarkt gehört seit vielen Jahren in die erste Liga der Keramikmärkte in Deutschland. Jedes Jahr im Mai präsentieren über 120 KeramikkünstlerInnen und TöpferInnen aus Deutschland und vielen Ländern Europas ihre Werke und bieten neben Unikaten kunstvolle Gebrauchskeramiken und experimentelle Stücke zum Verkauf an.
Der Rathausplatz verwandelt sich in eine keramische Hochburg, die ihresgleichen sucht. Zusätzliche Sonderaktionen machen aus dem Wochenende am 26. und 27. Mai keramische Erlebnistage für Groß und Klein.


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ab dem 27. Mai 2018
Ausstellung: Luca Lanzi – Malia vom 27. Mai bis 19. August 2018
Der italienische Künstler Luca Lanzi (*1977 Bologna), der an den Kunsthochschulen in Bologna und Berlin-Weißensee studiert hat, arbeitet zweigleisig: Er fertigt keramische Plastiken und zurückhaltende Pastellzeichnungen, kreist dabei aber stets um das Thema Emotionalität.

So lässt er einen ganz eigenen Kosmos mit ungelenken, maskenhaften Puppen, archaisch anmutenden Tierdarstellungen und abstrahierten Pflanzengebilden entstehen. Besonders seine stereotypen Gliederpuppen ohne physiognomische Individualität dienen dem Künstler trotz des Verzichtes auf alles Erzählerische als starke Ausdrucksträger. Allein die dezenten farbigen Hinweise in der Oberflächenbemalung lassen die Verletzlichkeit des Kreatürlichen erahnen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog

Eröffnung am 27.5. um 11.30 Uhr


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22. bis 24. Juni 2018
KünstlerInnen-Workshops: "Mixed Media – Freie Keramische Plastik, kombiniert mit Glas oder anderen Materialien" mit Heide Nonnenmacher vom 22. bis 24. Juni 2018
Inhalt des Kurses ist die Vermittlung des Umgangs mit verschiedenen plastischen Materialien, um ein harmonisches Kunstwerk aus Porzellan oder Ton und Glas entstehen zu lassen. Durch die Zuhilfenahme von Papier und organischer Gewebe, wie kleinen gestickten Arbeiten aus den Naturfasern Wolle oder Baumwolle, Häkeldeckchen, Zellulose- oder Naturschwämmen werden reiche gestalterische Ideen entstehen.
Die Künstlerin Heide Nonnenmacher bringt den TeilnehmernInnen nicht nur die verschiedenen Ausdruckmöglichkeiten und typischen Eigenschaften der Materialien Porzellan, Ton und Glas nahe, sondern erarbeitet mit ihnen Konzepte der künstlerischen Umsetzung. Bereits durch die formale und technische Auseinandersetzung am Tonmodell erfahren die KursteilnehmerInnen ein verstärktes Verständnis für die gegenseitigen Abhängigkeiten der Materialien voneinander. Dabei werden die komplementären Wirkungen der Materialien gezielt eingesetzt, um entweder deutlicher das Transparente oder das Erdige zu betonen.

Fr. 22.6. von 15 bis 19 Uhr, Sa. 23. und So. 24.6., jeweils von 9 bis 17 Uhr
Kursgebühr pro Person: 230,00 Euro, zuzüglich Material und Brenngebühren
Bitte an eine Verpflegung für die Pausen denken.

Heide Nonnenmacher wurde 1951 in Stuttgart geboren. Sie schloss ein Kunststudium an der Pädagogische Hochschule in Schwäbisch Gmünd 1974 ab. 1982 folgte die eigene Ateliergründung. Seit Jahren nimmt sie an nationalen und internationalen Ausstellungen teil. Im Jahre 2014 erhielt sie den Staatspreis Gestaltung Kunst Handwerk Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe und 2015 folgte eine Auszeichnung bei der Gyeonggi International Ceramic Biennale.



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am 5. und 19. Juni 2018
Workshop: Offenes Töpferatelier mit Glasieren am 5. und 19. Juni 2018
Workshop: Offenes Töpferatelier mit Glasieren

Der Kreativität einfach freien Lauf lassen und schon entstehen aus Ton wundervolle Kunstwerke. Alle arbeiten vom 5.6. können am 19.6. farbig glasiert werden.

Uhrzeit: 16 – 18 Uhr
Gesamtkursgebühr: 35,00 Euro für Kinder, 40,00 Euro für Erwachsene (inkl. Material und Brenngebühren)

Eine Anmeldung ist unter info@keramion.de oder 02234-697690 erforderlich und verbindlich! Bitte an ein Getränk für zwischendurch denken. Die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von mindestens sechs Personen statt.

Bitte beachten Sie, dass die künstlerischen Ergebnisse bis nach dem Brand im KERAMION verbleiben müssen und wir keine Garantie für das Gelingen des Brennvorgangs übernehmen können.


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am 21. Juni 2018
Workshop: Töpfer deinen eigenen Gartenzwerg am 21. Juni 2018
Jeder modelliert seinen eigenen Gartenzwerg als dekoratives Accessoire für den Balkon oder als besonderer Hingucker im Blumenbeet. Alle getöpferten Zwerge können mit farbigen Engoben bemalt werden.

Uhrzeit: 15 – 17 Uhr
Kursgebühr: 15,00 Euro für Kinder, 17,00 Euro für Erwachsene (inkl. Material und Brenngebühren)
Es besteht die Möglichkeit, die Keramiken im KERAMION gegen eine Gebühr von 5,00 Euro pro Stück transparent glasieren zu lassen.

Eine Anmeldung ist unter info@keramion.de oder 02234-697690 erforderlich und verbindlich! Bitte an ein Getränk für zwischendurch denken. Die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von mindestens sechs Personen statt.

Bitte beachten Sie, dass die künstlerischen Ergebnisse bis nach dem Brand im KERAMION verbleiben müssen und wir keine Garantie für das Gelingen des Brennvorgangs übernehmen können.




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am 1. Juli 2018 von 11 bis 16 Uhr
Familientag am 1. Juli 2018
Das KERAMION lädt an seinem Familientag wie jedes Jahr Freunde der Keramik nicht nur zum Gucken ein. Wie immer gilt es für alle – aber besonders für die Kinder –, selber kreativ zu werden. So locken wieder viele Angebote rund um das Thema Keramik in das Museum, und auch das legendäre Bilderrätsel ist wieder dabei!

Eintritt frei!


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am 5. Juli 2018 um 19 Uhr
Zum 100. Geburtstag von Bernd Alois Zimmermann: Frühe Kammermusik des Komponisten am 5. Juli 2018 um 19 Uhr
Vor 100 Jahren, am 20. März 1918, wurde in Bliesheim (heute Erftstadt) der Komponist Bernd Alois Zimmermann geboren. Vor allem seine 1965 in Köln uraufgeführte Oper „Die Soldaten“ begründet seinen Rang, und er ist längst weltweit als eine der großen Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts anerkannt.

Zimmermann studierte zunächst Schulmusik, Musikwissenschaft und Komposition an der Kölner Musikhochschule. Seit 1946 war er als freischaffender Komponist tätig, überwiegend für den Rundfunk. Er nahm 1948 bis 1950 an den Kranichsteiner/Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik teil, arbeitete 1950 bis 1952 als Lektor für Musiktheorie an der Kölner Universität und bekam 1957 ein Stipendium für die Villa Massimo in Rom, bevor er 1958 eine Kompositionsprofessur an der Kölner Musikhochschule übernahm. Zahlreiche Auszeichnungen, wie
etwa der Große Kunstpreis von Nordrhein-Westfalen 1960 oder die Aufnahme in die Berliner Akademie der Künste 1965, zeugen von seiner herausragenden Bedeutung.
Ab 1967 lebte und arbeitete Zimmermann bis zu seinem Tod 1970 in Frechen-Königsdorf, wo er auf dem Friedhof an der Augustinusstraße seine letzte Ruhestätte fand. Die Stadt Frechen widmete ihrem bedeutenden Bürger in Königsdorf eine Straße.
Zum 100. Geburtstag wird im KERAMION von Studierenden der Kammermusikklasse Michael Denhoff an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf


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3., 4., und 15. September 2018
KünstlerInnen-Workshops: "Raku" Workshop mit Stephan Aißlinger am 3., 4., und 15. September 2018
Das japanische Wort „Raku“ bedeutet Freude oder Glück. Im Zusammenhang mit der japanischen Teezeremonie-Tradition entstand Rakukeramik vor etwa 500 Jahren. Im heutigen Westen schätzt man Raku als eine spezielle keramische Brenntechnik. Der Brand erfolgt im Freien: Bei etwa 1000 °C wird der Ofen geöffnet, die glühenden Stücke mit Zangen daraus entnommen und anschließend in der Sägemehl-Tonne geräuchert. Der Ton wird schwarz, und die leuchtenden Glasuren erhalten mit etwas Glück ein Netz aus schwarzen Rissen. Raku zu brennen, bedeutet immer, sich auf ein Experiment einzulassen – beeinflussbar und doch unvorhersehbar.

An den beiden Abendterminen werden Gefäße und Objekte aus Rakuton geformt und nachbearbeitet. Am Samstag elf Tage später werden die Stücke glasiert, gemeinsam gebrannt und anschließend vom Ruß befreit.
Der Workshop ist für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet.

Mo. 3.9. und Di. 4.9 je von 18 bis 21 Uhr,
Sa. 15.9. von 11 bis 18 Uhr
Kursgebühr pro Person: 150,00 Euro zuzüglich Material- und Brennkosten, Abholung der gebrannten Stücke im KERAMION

Stephan Aißlinger wurde 1955 in Freudenstadt geboren. Nach einem Studium zum Sozialarbeiter machte er eine Töpferlehre bei Brigitte Köppel und arbeitete von 1986 bis 2003 in der Werkstattgemeinschaft „Töpferei Christophstraße“ in Köln. Seit 1993 hat er eine Werkstatt in Köln-Weidenpesch.


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