Aktuelle Sonderausstellungen

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06.02.2018 bis 10.03.2019
"Du gehörst zu mir" – Lieblingsstücke Eröffnung am 25. Februar 2018 um 11.30 Uhr
Museen werden häufig als anonyme Einrichtungen wahrgenommen, so dass sich die Frage stellt: Wer sind die Menschen vor und hinter den musealen Kulissen? Diese Idee greift das KERAMION auf und überlässt die Auswahl der Keramiken aus dem eigenen Bestand für die Ausstellung „Du gehörst zu mir“ den MitarbeiterInnen und die VertreterInnen des Stiftungsrates.
Die Gründe, eine Keramik zu favorisieren, sind individuell. Die ästhetische Erscheinung kann ebenso faszinieren wie ein inhaltliches Thema, eine persönliche Geschichte oder biografische Verbindungen können ebenso einen besonderen Bezug zu einem Kunstwerk herstellen wie auch die Vorliebe für eine bestimmte Technik. Erhalten Sie einen spannenden Einblick in die Vielfalt der keramischen Möglichkeiten sowie in die Breite der KERAMION-Sammlung.

Eröffnung am 25.2. um 11.30 Uhr


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23.03.2018 bis 06.05.2018
Gertrud Schneider-Kirilowitsch – 40 Jahre Keramik
Viele Jahrzehnte war die Künstlerin Gertrud Schneider-Kirilowitsch (1923 Bochum – 2017 Frechen) zusammen mit ihrem Ehemann, dem Bildhauer Attila Kirilowitsch, in ihrem Engagement der Stadt Frechen auf verschiedene Weise eng verbunden. Die Ausstellung würdigt die im Oktober 2017 verstorbene Keramikerin mit einem Überblick über ihr reichhaltiges Werk. Die Exponate stammen hauptsächlich aus zwei großzügigen Schenkungen, die die Künstlerin der Stadt Frechen 1984 und 1993 überlassen hat.
Ihre eigenständige keramische Tätigkeit widmete Gertrud Schneider-Kirilowitsch zwischen 1949 und 1992 vor allem dem Schaffen formvollendeter Gefäße, bei denen der Gebrauchswert nicht im Vordergrund steht. Ließ sie in den frühen 1950er Jahren gedrehtes salzglasiertes Steinzeug, zum Teil mit Red- und Knibisdekorationen versehen, in den Brennöfen Frechener Fabriken zusammen mit den großen Steinzeugrohren brennen, so entwickelte sie gegen Ende des Jahrzehnts Objekte mit leuchtenden Flächendekors.
Einen besonderen Namen machte sie sich seit den 1960er Jahren durch die Herstellung geometrischer Gefäßkörper mit einer seidenmatten schwarz-grauen Glasur. Später überziehen auch rote Kristalle die Gefäßkörper, oder eine sandige Feldspatglasur bedeckt in Überfangtechnik die keramischen Objekte.




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